Junge Menschen schwimmen sich frei

Event des Landesjugendrings NRW im Waldbad Köln-Dünnwald

›Freiräume für junge Menschen‹ hieß es am 22. August 2015 beim Event frei-schwimmen im Waldbad Köln-Dünnwald. Von 12:00 bis 22:00 Uhr verwandelte das »Bündnis für Freiräume«, initiiert vom Landesjugendring NRW, die Liegewiese in einen bunten Erlebnisbereich. Fast 900 Freibadbesucherinnen und -besucher konnten auf der Slackline ihr Gleichgewicht testen, sich beim Aquafitness auspowern oder beim Gummihuhngolf den Alltag hinter sich lassen. Für Stimmung sorgten cat ballou und Phrasenmäher sowie Nic Knatterton & die Marmeladenfabrik, Unseriös Pompös und Randfigur.

»Junge Menschen brauchen Freiräume – und können sie hervorragend gestalten«, fasst Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Botschaft des Events zusammen. »Heute sind junge Menschen und Jugendverbandlerinnen und -verbandler zusammengekommen, um gemeinsam frei zu denken, Sport zu machen und natürlich zu schwimmen. Wir merken, wie wichtig mehr Freiräume für junge Menschen sind, die unter einem starken Leistungsdruck stehen. Aus diesem Tag nehmen wir viel Elan und Impulse mit, die wir für die Zukunft nutzen können.« Sarah Primus dankt auch ausdrücklich den Helferinnen und Helfern aus den Jugendverbänden: »Dieses Event hat mal wieder gezeigt, wie viel Engagement und Leidenschaft junge Menschen einbringen, wenn sie sich für ihre Interessen einsetzen können.«

Freiräume-Rallye
Beim frei-schwimmen standen die Jugendlichen selbst im Mittelpunkt – die anwesenden Politiker und Politikerinnen Jochen Ott (MdL, Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Köln), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln), Dagmar Hanses (MdL, Grüne), Ingrid Hack (MdL, SPD) und Julia Woller (MdR, Grüne) sowie Jan Lamontain (MFKJKS) haben daher keine Reden gehalten, sondern absolvierten eine Freiräume-Rallye, bei der sie nicht nur eingeladen waren mitzudenken, sondern auch mitzuspielen.

Freidenken zu Freiräumen
Wie kann lernen sinnvoll gestaltet werden? Wo können Räume für junge Menschen geschaffen werden und wie sollten diese aussehen? Wie kann ich mein Bedürfnis nach mehr Zeit für mich umsetzen? Was kann man tun, damit fairer Konsum und Nachhaltigkeit sich in Nordrhein-Westfalen durchsetzen? Zu diesen Fragen konnten Jugendliche in verschiedenen Workshops Stellung beziehen und ihre Ideen und Ansichten in die Diskussion einbringen.